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Lebensrettung

Lebensrettung Treffen

Vermisst, verlaufen, verschüttet - wir finden Dich!


Am 04.09.2020 wurden wir um 23:36 Uhr von der Landesalarm- und Warnzentrale zu einem Einsatz nach Treffen bei Villach gerufen. Parallel lief eine Übung von unseren Rettungshunden im Drautal. Trotzdem machten sich sofort alle verfügbaren Kräfte aus Oberkärnten auf den Weg zum Einsatzort.
Gesucht wurde eine 78-jährige Dame im Bereich Krastal seit den Abendstunden.
Deren Tochter war mit ihrem Ehemann in diesem Bereich wandern. Gegen Abend war der Mann so erschöpft, dass er nicht mehr weiter konnte, deshalb rief die Tochter die Frau aus Villach an und bat um Abholung.
Die Dame machte sich mit einem roten Fahrzeug auf den Weg, kannte sich aber in Treffen nicht gut aus.
Es verging 1h, dann 2h aber die Frau tauchte am vereinbarten Treffpunkt zur Abholung nicht auf. Die Tochter alarmierte daraufhin die Polizei.
Sofort wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet!
Neben uns und der Polizei standen auch die Bergrettung und der Samariterbund im Einsatz.
Alle Einsatzkräfte hielten nach der Frau und auch nach ihrem roten Fahrzeug Ausschau. Vergebens wie es schien. Die ganze Nacht über wurde gesucht.
Hundeführer Robert Staudacher mit Hund Quin, Hundeführerin Nadia Olsacher mit Makya und Hundeführerin Anwärterin Lisa-Marie Pichler kehrten von Suchgebieten in die Basis zurück, als sie einen weiteren Auftrag für einen steilen Forstweg erhielten.
Sofort machten sie sich wieder auf - begleitet von Rudolf Katholnig von der Bergrettung Villach.
Sie marschierten den Forstweg empor und die Rettungshunde suchten fleißig das umliegende Gebiet ab.
Am Weg der Suche erhielten sie die Nachricht, dass die Suche vorerst über Nacht abgebrochen werden sollte - es war bereits gegen 03:30 Uhr. Die Suche sollte dann in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen werden.
Auf dem Forstweg waren keinerlei Autospuren oder ähnliches auszumachen. Unsere Kameradinnen und Kameraden wollten also die Suche abbrechen und in die Basis zurückkehren, als just in diesem Augenblick Rettungshund Quin immer wieder nach rechts den steilen Hang hinauf lief. Es zog ihn wie magnetisch immer wieder in diese Richtung, wo ein Felsblock nach oben den Weg versperrte. Quin hob seine Nase immer wieder nach oben in die Luft empor. Für Hundeführer Robert Staudacher und die anderen war klar - dieses Verhalten bedeutet etwas. Quin hatte etwas in der Nase, so sagt man. Er hatte Geruch aufgenommen - irgendetwas musste da sein.
Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung setze der Suchtrupp also seine Suche fort.
Hundeführer Anwärterin Lisa-Marie Pichler erbat dann bereits ein paar Schritte weiter Stille - sie meinte etwas gehört zu haben. Auch die Anderen waren derselben Meinung.
So riefen sie in die Dunkelheit hinein - und wirklich sie vernahmen einen Hilferuf.
Sofort machten sich die Einsatzkräfte rasch den steilen Weg weiter nach oben auf - riefen immer wieder, sodass die Frau durch ihr antworten lokalisiert werden konnte. Und da erblickten sie schon das Auto der Vermissten, es hing quasi im Hang, leer, fast zu gefährlich um in das Auto einsteigen zu können. Die Frau saß aber nur unweit vom Auto entfernt - unverletzt, ansprechbar und wohlauf - sichtlich erleichtert gefunden worden zu sein.
Der Geruch der Frau war durch den Wind weit nach unten über einen Felsvorsprung getragen worden - so war es den Hunden möglich den Geruch der Frau schon früh in die Nase zu bekommen und Dank deren feinen Nase und der Hilferufe der Frau konnte so rasch Hilfe geleistet werden.

Die Frau wurde dann von der Bergrettung und der Polizei erstversorgt und so kam es zu einem wunderschönen Happy End dieser Suchaktion!

 

Mit Glücksgefühlen im Bauch und sehr stolz auf unsere Kameradinnen und Kameraden durften so alle nach einer langen Nacht der Suche in ihre Betten zurückkehren, begeistert darüber, was unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden und Rettungshunde zu leisten im Stande sind!

  

>> hier gehts zum Bericht der Kronen Zeitung <<

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